Aktuelles

Wir machen Betriebsferien vom 02.08.21 bis einschließlich 21.08.21

Wir wurden die Tage das eine oder andere Mal gefragt, warum wir 3 Wochen Betriebsurlaub machen. Unsere Stammkunden wissen, das wir schon seit Jahren Betriebsurlaub machen, allerdings im letzten Jahr das erste Mal 3 Wochen. Warum? Das ist schnell erklärt Corona hat im Letzten und auch in diesem Jahr viel von jedem Einzelnen von uns gefordert. Ob beruflich oder auch privat. Wir möchten die Leistung unserer lieben Mitarbeiterinnen in besonderer Weise würdigen und schenken jeder Mitarbeiterin eine extra Woche Erholungsurlaub. Da dies nur möglich ist, wenn der Hofladen geschlossen ist verlängern wir unseren alljährlichen Betriebsurlaub um eine Woche. Wir hoffen und bitte um Euer Verständnis für diese lange Erholungszeit. Wir wünschen euch einen gesegneten Sommer Gaby& Markus Nentwig

Aktuelles

WARME HERZEN FÜR KALTE FÜSSE

Weihnachten – das Fest der Liebe, Geborgenheit und Herzenswärme. Leider nicht für jeden. 

Über 100 Wohnungslose leben auf den Straßen von Bremen und schlafen in der Kälte. Quasi vor unserer Haustür – unfreiwillig und doch können sie nicht anders. 

Der Verein für Innere Mission in Bremen setzt sich mit unterschiedlichen Projekten, Einrichtungen und Maßnahmen für die Menschen in der Stadt ein und hilft in Notlagen und besonderen Lebenssituationen. 

Wir wollen helfen! Lass uns gemeinsam Wärme schenken und in diesem Jahr statt durch materielle Spenden, durch finanzielle Mittel unterstützen. Um Bedürfnisse zu decken, die wirklich benötigt werden. Um Menschen zu helfen, die es wirklich nötig haben. Um ein wenig Weihnachtsgefühl weiterzugeben. 

Mach mit!

Presse

OHZ Live Beiblatt Weser Kurier vom 21.09.2018

Zu den bekanntesten Läden Lilienthals zählt der Mitte der 1990er-Jahre von Helga Meyerdierks in der Moorhauser Landstraße 33 gegründete Meyerdierks Hofladen. Vor fünf Jahren übernahm ihn Gaby Nentwig und erweiterte die Räumlichkeiten 2016 aufgrund der großen Nachfrage von ernährungsbewussten Kunden auf rund 210 Quadratmeter.

Nach der Devise „frisch und hausgemacht“ stellt Nentwig täglich ihre umfangreiche Angebotspalette zusammen. Dabei legt sie besonderen Wert auf Produkte aus der Region. Die Hausfrau findet vor Ort – in erster Linie auf dem Großmarkt, den sie in aller Frühe ansteuert – alles an Lebensmitteln für ihre Küche und die Regale, wie zum Beispiel Gemüse, Obst, Freilandeier, Fleisch von lokalen Zuchtbetrieben sowie Hausmacher-Wurstspezialitäten, Käse, Milchprodukte, selbst gemachte Fruchtaufstriche, Honig, Fruchtsäfte und verschiedene Weinsorten.

Zum Sortiment gehören zudem Biobrote aus der Mühlenbäckerei in Worphausen, Brotvariationen aus der Bäckerei Holste in Sottrum, selbst gemachtes Eis aus dem
Wilstedter Milchkontor, Äpfel aus dem Kehdinger Land und allerlei Eingemachtes. Das Geflügel-, Schweine- und Rindfleisch für den Hofladen stammt aus der Freilandhaltung der Region sowie aus eigener Schlachtung, sagt Nentwig.

Dienstags, mittwochs und donnerstags bietet die Hofladen-Betreiberin ihren Kunden einen leckeren und der Saison angepassten Mittagstisch aus der Hofladen-
küche. Beliebt sind Nentwig zufolge aber auch die hausgemachten Fertiggerichte, die sich schnell und einfach zubereiten lassen und dabei frisch und gesund sind.

Zudem werden täglich Kürbisbrote und verschiedene Kuchensorten gebacken und verkauft. Ferner finden Kinder vor Meyerdierks Hofladen einen Spielplatz.

Aktuelles

“Spendenaktion” Handtücher abgegeben

HERZLICHEN DANK!!!
An alle Kunden die es möglich gemacht haben, dass wir heute 16 große Kartons und 4 Taschen voll bis oben hin mit Handtüchern zur Innere Mission Bremen bringen konnten.
Die Handtücher sind für die Bewohner gedacht, wenn sie in eigenen Wohnraum ziehen oder auch zum Gebrauch in der Notunterkunft. Auch in der Spendenbox ist wieder eine gute Summe zusammen gekommen, vielen Dank dafür.

Aktuelles

Spendenaktion Handtücher

Liebe Kunden,
im März führen wir wieder eine Sammelaktion für die Obdachlosenhilfe der Inneren Mission in Bremen durch.
Nach Absprache mit den Mitarbeitern vor Ort sammeln wir dieses Mal ausschließlich HANDTÜCHER + DUSCHTÜCHER,
die wir wieder selber dort abgeben werden.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen würden.
Ihr Meyerdierks-Hofladen-Team

 

Aktuelles

Die Weihnachtsspende „ Das lässt uns nicht kalt“ wurde übergeben.

Wir vom Hofladenteam freuen uns sehr das wir im Rahmen der Aktion “Das lässt uns nicht kalt” 700 € zu Gunsten von “Verein für Innere Mission in Bremen” spenden konnten. DANKE an alle Kunden die dazu beigetragen haben, auch bei unserer MITMACHAKTION im HOFLADEN.

Vielen Dank auch an die Innere Mission, dass wir vorbeikommen durften und viele Info´s bekommen haben.

Presse

Erdiges Schmuckstück

Artikel der Wümme Zeitung vom 26.07.17 hier laden.

Moorender Familienbetrieb schreibt mit der “Worpsweder Perle” eine kartoffelige Erfolgsgeschichte.

Lilienthal: Perlen sind in Worpswede nicht weiß und glänzend. Sie bringen vielmehr den Geruch der dunklen Erde mit herauf auf die Fliesbandrollen des Kartoffelroders. Dicht an dicht rollen die Knollen darüber bis in die Kiste. Zu hohen Türmen übereinander geschichtet bergen diese die Kartoffeln im Kühllager, bevor sie sortiert und lichtgeschützt in festen Papiertüten als “Worpsweder Perle” auf den Weg zu den Kunden gehen. Im Rahmen ihrer Aktionswoche „Leuchttürme der Lebensmittelproduktion in Niedersachsen“ besucht die CDU-Landtagsfraktion derzeit 13 Betriebe aus diesem Bereich im Bundesland. Einer davon ist der Hof der Familie Brüning. Der Familienbetrieb hat sich auf die Kartoffelproduktion spezialisiert und beliefert aktuell rund 25 Supermärkte und Hofläden in einem Umkreis von rund 50 Kilometern.

Worpsweder Perle, so nannte ein Freund des Großvaters die Brüningschen Kartoffeln schon vor gut 50 Jahren, als er sie auf dem Bremer Wochenmarkt verkaufte, erzählt Jürgen Brüning. Damals sei das noch “so ein Schnack” gewesen. Im Jahr 2002 ließ die Familie, die den Hof in neunter Generation bewirtschaftet, Namen und Logo dazu schützen. Es war das Jahr, in dem sie ihren ersten großen Kunden in Bremen zu beliefern begannen, den Horner Supermarkt Lestra. Da packten sie die 2,5 Kilogramm-Tüten noch von Hand. Heute geht das nicht mehr. Von 60 bewirtschafteten Hektar entfällt mit 35 Hektar der größte Teil auf Kartoffeln, überwiegend der Sorte Belana. Damit die Pflanzen gesund bleiben, achten die Brünings auf eine wechselnde Fruchtfolge. So laugt der Boden nicht aus und sie kommen mit einem Minimum an Düngern aus, denn dieser und die Bodenbeschaffenheit beeinflussen den Geschmack der Kartoffel. Jürgen Brüning hat darum vom Vater die akribischen Bodenproben und das passgenaue Düngen übernommen. Klar, man könne mit mehr Dünger weit mehr als 40 Tonnen Ertrag pro Hektar erzielen. Doch das wollen sie nicht: “Kartoffeln reagieren sehr empfindlich, wenn sie überdüngt werden.”

Während Jürgen Brüning später die Besucher mit dem Kartoffelroder über den Acker fährt, schaut sein Vater Claus-Heinrich vom Feldrand aus zu. Als junger Mann hat er die Kartoffeln noch mit der Hand aufgesammelt. Er kennt noch das Gefühl von Erde auf der Kartoffelhaut. Auch wenn heute mehr Technik eingezogen ist und die Anbaumenge gestiegen, hat sich an einem Grundsatz nichts geändert: “Qualität ist das Wichtigste.” Seit dem Jahr 2006 schätzen diese auch viele Edeka-Märkte der Region oder, wie Jürgen Brüning sagt: “Das hat sich nach und nach rumgesprochen bei den Marktleitern.” Außerdem, so seine Erfahrung: “Regionalität schlägt Bio.”

Pflanzen, Sortieren, Abpacken – alles bleibt in der Hand des Familienbetriebs. Mit 16 Jahren hatte sich Jürgen Brüning für das Leben als Landwirt entschieden. Auch ohne Tiere beginnt sein Tag morgens um 5 Uhr und der Feierabend steht nicht so genau fest. Kein Wunder. Rund 350 Stunden Arbeitsaufwand fallen pro Hektar Kartoffeln an. Etwa 70 Stunden davon rechnet er auf dem Acker, den großen Rest benötigen Sortieren, Verpacken und Büroarbeit.

In die Lagerkiste vom Roder passen 1,3 Tonnen Kartoffeln. Im Außenluftlager stehen bis zu sechs davon übereinander geschichtet. Maximal acht Monate verbringen die Kartoffeln darin bei vier Grad Celsius. Damit der Lagerverlust so gering wie möglich bleibt, wird mit einer speziellen Lüftungstechnik Luft durch die Kisten gesaugt. “Da werden auch die Kartoffeln in der Mitte vernünftig gekühlt.” Das System hatte Jürgen Brüning vor vier Jahren in seiner Meisterarbeit berechnet. Auf dem heimischen Hof hat es sich inzwischen bewährt. Und es verdeutlicht, was Jürgen Brüning über die Zusammenarbeit zweier Generationen sagt: “Wir ergänzen uns durch die Erfahrung von altem und neuem Wissen.”

Von den CDU-Politikern wünscht Jürgen Brüning sich darum nicht nur, dass Flächen nicht der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen werden sollen, sondern auch, dass es für Schulklassen einfacher sein solle, Bauernhöfe zu besuchen. Oft scheitere es am Geld für einen Bus, weiß Mutter Heike Brüning. Als Lehrerin ist es ihr aber ebenfalls ein Anliegen zu zeigen, was Landwirtschaft wirklich ausmacht.